Potsdamer Gespräche: Pearl Harbor aus japanischer Perspektive

Reformation, Revolution, Krieg – Historische Zäsuren im Film

Filmmuseum Potsdam, Breite Str. 1a/ Marstall, 14467 Potsdam
Kartenreservierung: 0331-27181-12, ticket@filmmuseum-potsdam.de

Reformation, Revolution und Krieg bilden Zäsuren in der Geschichte, die zu umfassenden Veränderungen führten. Die Reformation gehört ebenso dazu wie die Russische Revolution 1917, die beiden Weltkriege oder der Umbruch 1989/90. Wo aber setzen wir die Zäsuren genau an, und wie werden sie in der Geschichte rezipiert? Gehört der Kriegseintritt der USA 1917 auch dazu, der den Großen Krieg zum Weltkrieg werden ließ? Wie wird der Angriff auf Pearl Harbor 1942 heute aus japanischer Sicht bewertet? Welche Bedeutung kam dem 6-Tage-Krieg 1967 im Nahen Osten zu?

Einmal im Monat diskutieren im Filmmuseum Expertinnen und Experten. Ausgewählte Filme setzen die historischen Zäsuren in ganz eigener Weise in Szene.


Dienstag, 20. Juni 2017, 18 Uhr

Tora!
Tora! Tora!

R: Richard Fleischer, Kinji Fukasaku, Toshio Masuda, D: So Yamamura, Martin Balsam, Jason Robards, USA/Japan 1970, 145′

Vor dem Film: »Pearl Harbor aus japanischer Perspektive« Takuma Melber (Historiker) im Gespräch Dr. Martin Schaad (Einstein Forum)
Die US-amerikanisch-japanische Koproduktion thematisiert den japanischen Angriff auf Pearl Harbor erstmalig sowohl aus der Sicht der Amerikaner als auch der Japaner. Der aufwändig und historisch genau inszenierte Kriegsfilm entstand am Originalschauplatz auf Hawaii.

In Zusammenarbeit mit dem Einstein Forum in einer Veranstaltungsreihe des Forums Neuer Markt

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